Eine erfolgreiche Unterschriftensammlung hat einen positiven Einfluss auf das Abstimmungsresultat

Innert nur 61 Tagen haben die Gegner des neuen Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) über 55’000 Unterschriften gesammelt. Damit gelangt voraussichtlich das Gesetz, welches die Überwachung von IV-Rentnern, Arbeitslosen und Krankenversicherten mittels Detektiven erlaubt, zur Abstimmung. Die Unterschriftensammlung war ein grosser Erfolg, denn die Initianten haben die Hürde von 50’000 Unterschriften problemlos erreicht. Die Initianten hätten nun noch 29 Tage Zeit, um zusätzliche Unterschriften zu sammeln. Eine neue Studie zeigt, dass dies sinnvoll sein könnte. Denn gemäss der Studie ist eine erfolgreiche Unterschriftensammlung nicht nur mit einem besseren Abstimmungsresultat korreliert, sondern verursacht diesen teilweise sogar. Continue reading

Vorhersagen Geldspielgesetz


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Vorhersagen Vollgeld-Initiative


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Ein historisches Debakel für die Vollgeld-Initiative?

Das schlechteste Resultat, das eine eidgenössische Initiative bisher erzielt hat, betrifft mit nur 2,7% Ja-Stimmenanteil eine Vorlage zur “Getreideversorgung” aus dem Jahre 1929. So tief dürfte der Ja-Anteil für die Vollgeld-Initiative nicht ausfallen und damit bleibt dem Initiativkomitee die Schmach eines Schweizer Rekords erspart. Dazu gilt es aber anzumerken, dass im Fall der Initiative “Getreideversorgung” immerhin gleichzeitig ein Gegenvorschlag angenommen wurde und damit die Initiative wenigstens indirekt Wirkung erzielte. Continue reading

Expérience sur l’initiative « Monnaie-Pleine » : La position des partis et l’intention de vote.

Du 16 avril au 1er mai 2018, nous avons mené une expérience sous la forme d’un sondage relatif à l’intention de vote concernant l’initiative Monnaie-Pleine sur laquelle le peuple suisse devra se prononcer le 10 juin prochain. Au total, près de 1200 personnes ont pris part à ce sondage. Les répondants ont été recrutés via Facebook, mais aussi par le site internet du Bieler Tagblatt ainsi que par e-mail. Une partie de l’expérience consistait à observer l’effet de la position des partis sur l’intention de vote des répondants. Les premiers résultats soulignent que les répondants semblent suivre plus les indications de vote du PLR et la position de l’UDC amène des intentions de vote contraires. Cela peut s’expliquer à travers le sujet de l’initiative qui touche à l’économie, sujet pour lequel les répondants semblent d’avantage suivre la position du PLR que celle de l’UDC excepté lorsqu’ils considèrent que l’UDC est le parti le plus qualifié pour gérer les questions liées à l’économie.

Vom 16. April bis zum 1. Mai 2018 haben wir ein Umfrage-Experiment zur Volksabstimmung über die Vollgeld-Initiative, über die das Schweizer Volk am 10. Juni abstimmen wird, durchgeführt. Insgesamt nahmen fast 1200 Personen an dieser Umfrage teil. Die Befragten wurden über Facebook, die Webseite des Bieler Tagblatts und per E-Mail rekrutiert. Ein Teil des Experiments bestand darin, die Wirkung der Parteipositionen auf die Vollgeld-Initiative zu untersuchen. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die Befragten der Position der FDP tendenziell gefolgt sind während die Position der SVP die Befragten eher dazu gebracht hat entgegen deren Position zu stimmen. Dies kann möglicherweise damit erklärt werden, dass bei einem Wirtschaftsthema wie der Vollgeld-Initiative, die Wähler eher der FDP als der SVP folgen, es sei denn sie halten die SVP für die kompetenteste Partei in Wirtschaftsfragen.

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Geldspielgesetz: Es könnte spannend werden

Im Hinblick auf die eidgenössischen Abstimmungen vom 10. Juni haben nun die sieben grossen Schweizer Parteien ihre Parolen gefasst. Den Abschluss machten heute die Grünen. An ihrer Delegiertenversammlung haben sie die Nein-Parole zum Geldspielgesetz beschlossen. Dieser Entscheid kam nicht überraschend. Bereits im Rahmen der Schlussabstimmung im Nationalrat hatte eine Mehrheit der Fraktion die Vorlage verworfen.
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Ist das Referendum gegen “Versicherungsspione” wirklich chancenlos? Ein Update

Vor einer Woche habe ich auf Basis des Abstimmungsverhaltens im Parlament eine Schätzung über den wahrscheinlichen Ausgang bei einer allfälligen Abstimmung berechnet. Gemäss diesem “Parlamentsindikator” bin ich zum Schluss gekommen, dass ein erfolgreiches Referendum sehr unwahrscheinlich ist. Ich habe eine Wahrscheinlichkeit von unter 5 Prozent berechnet. Daniel Graf, der wohl bekannteste Schweizer Campaigner und einer der treibenden Kräfte des Referendumskomitees, sowie Lucas Leemann, Professor für Politikwissenschaft der Universität Zürich, haben daran Kritik geäussert. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein und teste, ob ich die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Referendum unterschätzt habe. Continue reading

Ist das Referendum gegen “Versicherungsspione” wirklich chancenlos?

Der Nationalrat hat ein neues Bundesgesetz angenommen, welches die Überwachung von IV-Rentnern, Arbeitslosen und Krankenversicherten mittels Detektiven erlaubt. In den sozialen Netzwerken hat sich darauf hin in rekordschneller Zeit Widerstand gegen die “Versicherungsspione” entwickelt. Aufgrund der gelungenen Online-Mobilisierung ist eine Unterschriftensammlung für die Erzwingung eines Referendums geplant. Im linken Lager wird jetzt debattiert, ob ein solches Referendum überhaupt Erfolgschancen hat. 50plus1 hat auf Basis des Abstimmungsverhaltens im Parlament eine Schätzung über den wahrscheinlichen Ausgang bei einer allfälligen Abstimmung berechnet.
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Expérience sur l’initiative No Billag : L’effet des arguments sur l’intention de vote.

Du 27 décembre 2017 au 4 janvier 2018, nous avons mené une expérience sous la forme d’un sondage relatif à l’intention de vote concernant l’initiative No Billag sur laquelle le peuple suisse s’est prononcé le 4 mars dernier. Au total, 1500 personnes ont participé à cette expérience. Les participants ont été recrutés par Facebook ou via les sites internet du Journal du Jura et du Bieler Tagblatt. Une partie de cette expérience consistait à tester l’effet de différents arguments sur l’intention de vote des répondants. Les résultats indiquent que les arguments n’impactent pas ou diminuent les intentions de vote favorables à l’initiative. De plus, il semble que les arguments qui diminuent le soutien à l’initiative aient un effet plus prononcé sur les personnes qui supportent le PLR et l’UDC.
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Vorhersagen No-Billag Initiative


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