About Oliver Strijbis

Oliver Strijbis ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Carlos III in Madrid.

Trotz Umfragen: Prognosemarkt sagt Ergebnis zum Energiegesetz zielsicher voraus

Das Energiegesetz hat einen Ja-Stimmenanteil von 58 Prozent erzielt. Der Prognosemarkt hat eine Annahme in dieser Grössenordnung seit März durchgehend vorhergesagt. Und dies obwohl die Umfragen zuletzt auf ein knappes Ergebnis gedeutet haben.


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Evidenz für Langeweile im Abstimmungskampf

Eine Stärke von Prognosemärkten ist erwiesenermassen, dass sie schon zu einem frühen Zeitpunkt relativ genaue Vorhersagen generieren. Frühe Vorhersagen auf dem Prognosemarkt dürften vor allem auf der Parteienkonstellation und den Erfahrungswerte zu ähnlichen Vorlagen in der Vergangenheit basieren. Daher sind sie vor allem dann aussagekräftig, wenn sich die Kampagne nach üblichem Muster abspielt. Bis jetzt handelt es sich beim Abstimmungskampf zum Energiegesetz um eine solche langweilige, da absehbare, Kampagne. Entsprechend sollte der Prognosemarkt bereits eine verlässliche Vorhersage abliefern. Continue reading

Unsere Schlussprognosen für den 12. Februar

Aus den Vorhersagen des Prognosemarktes während der letzten vier Tage haben wir eine Schlussprognose berechnet. Der Abstimmungsausgang zum Unternehmenssteuerreformgesetz III (USR III) bleibt unsicher. Bei der Einbürgerungsvorlage und dem Fonds für Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs (NAF) erwarten wir jeweils eine Ja-Mehrheit. Continue reading

Vorhersage Unternehmenssteuerreform III


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Vorhersage Erleichterte Einbürgerung der dritten Generation


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Vorhersage Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF)


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Zustimmung zu Unternehmenssteuerreform bei SP–Wählern doch nicht so hoch?

Am 1. Januar machte der SonntagsBlick Umfragewerte zur USRIII publik (50plus1 berichtete). Es handelte sich dabei um Zustimmungswerte von SP-WählerInnen zu drei Zeitpunkten seit Mitte September. Die Umfrage wurde gemäss SonntagsBlick im Auftrag von Economiesuisse von gfs.bern durchgeführt. Die Umfragewerte zeigten für die SP-WählerInnen einen Trend zum Ja. Die erste Welle der gfs.bern Umfrage im Auftrag von SRG zeigt nun jedoch ein ganz anderes Bild: Der Anteil an SP-WählerInnen, welche bestimmt für die Vorlage stimmen wollen, ist nur noch ein Drittel so hoch. Continue reading

Weshalb liegen GfS und Tages-Anzeiger bei den Umfrageergebnissen so weit auseinander?

Heute haben GfS und der Tages-Anzeiger die erste Welle ihrer Umfragen zu den Abstimmungen vom 12. Februar publiziert. Sie kamen dabei auf sehr unterschiedliche Zustimmungswerte für die drei Vorlagen. So liegen die Zustimmungswerte bei GfS durchwegs deutlich höher als in der TA-Umfrage, wobei in Bezug auf die erleichterte Einbürgerung für Personen der dritten Generation der Unterschied nicht weniger als 24 Prozent beträgt. Wie ist es möglich, dass zwei Umfragen mit derselben Fragestellung auf derart unterschiedliche Resultate stossen? Die Frage ist berechtigt, denn beide Urheber behaupten, dass sie Momentaufnahmen für die ganze Stimmbevölkerung abbilden. Dies ist aber ganz offensichtlich nicht der Fall. Continue reading