Trotz Umfragen: Prognosemarkt sagt Ergebnis zum Energiegesetz zielsicher voraus

Das Energiegesetz hat einen Ja-Stimmenanteil von 58 Prozent erzielt. Der Prognosemarkt hat eine Annahme in dieser Grössenordnung seit März durchgehend vorhergesagt. Und dies obwohl die Umfragen zuletzt auf ein knappes Ergebnis gedeutet haben.


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Weshalb liegen GfS und Tages-Anzeiger bei den Umfrageergebnissen so weit auseinander?

Heute haben GfS und der Tages-Anzeiger die erste Welle ihrer Umfragen zu den Abstimmungen vom 12. Februar publiziert. Sie kamen dabei auf sehr unterschiedliche Zustimmungswerte für die drei Vorlagen. So liegen die Zustimmungswerte bei GfS durchwegs deutlich höher als in der TA-Umfrage, wobei in Bezug auf die erleichterte Einbürgerung für Personen der dritten Generation der Unterschied nicht weniger als 24 Prozent beträgt. Wie ist es möglich, dass zwei Umfragen mit derselben Fragestellung auf derart unterschiedliche Resultate stossen? Die Frage ist berechtigt, denn beide Urheber behaupten, dass sie Momentaufnahmen für die ganze Stimmbevölkerung abbilden. Dies ist aber ganz offensichtlich nicht der Fall. Continue reading

Umfragewerte über hohe Zustimmung der SP-Wählerschaft verändern Prognosen zur USR III nicht

Am 1. Januar hat der SonntagsBlick Umfragewerte zur USRIII publiziert. Es handelt sich dabei um Zustimmungswerte von SP-Wählern zu drei Zeitpunkten seit Mitte September. Die Umfrage wurde gemäss SonntagsBlick im Auftrag von Economiesuisse von gfs.bern durchgeführt. Die Umfragewerte zeigen für die SP-Wähler einen Trend zum Ja bei Abnahme der Unentschiedenen und des Nein-Lagers. Die Werte sollen zeigen, dass die SP ihre Wähler nicht von ihrer Parteiparole überzeugen kann, sondern dass selbst diese ins Ja-Lager wechseln. Continue reading

Antwort auf Daniel Bochsler’s Einwand bezüglich 3. Generation

Lieber Daniel (Bochsler),

Danke, für Deinen Kommentar zu unserem letzten Post und dem entsprechenden Artikel im Tagesanzeiger! Dein Einwand ist berechtigt: Bei der Volksabstimmung wird es nur teilweise um jene Personen gehen, welche ich als dritte Generation bezeichnet habe (alle, die mindestens einen Grosselternteil aber keinen Elternteil haben, der im Ausland geboren ist). Da ich keine Auskunft über die Staatsbürgerschaft der Grosseltern habe und es sich in meinem Sample um Schweizer Staatsbürger handelt, kann ich nur eine Annäherung an die Zielgruppe der Initiative machen (die bekanntlich sehr klein ist). Wie Du richtig sagst, geht es in erster Linie (so viel ich weiss aber nicht nur) um jene Personen, bei denen alle vier Grosselternteile im Ausland geboren sind. In unten stehender Grafik habe ich deren Links-Rechts-Positionierung mit all jenen die nur ein, zwei oder drei im Ausland geborene Grosselternteile haben, verglichen. Es gilt dabei nochmals darauf hinzuweisen, dass das Sample sehr klein ist (für diese Analyse N=112). Continue reading

Ist die dritte Generation links?

Am 12. Februar des nächsten Jahres hat die Schweizer Stimmbevölkerung über eine Vorlage zu befinden, die eine erleichterte Einbürgerung für AusländerInnen der dritten Generation vorsieht. Bei solchen Vorlagen wird jeweils der Vorwurf erhoben, dass die Linke ihr Wählerpotential vergrössern wolle. Es ist davon auszugehen, dass die Contra-Seite dieses Argument im Abstimmungskampf verwenden wird. Wie steht es nun um die politischen Einstellungen der 3. Generation? 50plus1 stellt empirische Ergebnisse vor. Continue reading

Bei den Referenden bleibt alles offen

In einem Monat wird gleich über vier Vorlagen abgestimmt. Auf Basis der ersten GfS-Umfragewerten und anderen Grössen hat 50plus1 hat eine erste Vorhersage errechnet. Während die beiden Initiativen scheitern dürften, ist bei den Referenden noch alles offen. Continue reading

Wahlbörse zu den Zürcher Regierungsrats- und Kantonsratswahlen 2015

Auf 50plus1 werden jeweils vor eidgenössischen Volksabstimmungen die Resultate des Prognosemarktes von politikprognosen.ch publiziert. Den traditionellen Anwendungsbereich dieses Instrumentes stellen jedoch Wahlen dar. Anfangs März hat das von meinem Co-Blogger Oliver Strijbis geführte Unternehmen in Partnerschaft mit dem Tages-Anzeiger eine Wahlbörse zu den Zürcher Regierungsrats- und Kantonsratswahlen vom 12. April ins Leben gerufen. Meines Wissens handelt sich dabei auf kantonaler Ebene um eine Premiere. Continue reading

2 klare Ablehnungen am 8. März

Gestern hat GfS Bern die zweiten Umfragewerte zur Volksabstimmung vom 8. November publiziert. Wie nach der ersten Welle habe ich auch diesmal aus den Umfragewerten Prognosen hergeleitet. Auf Basis der Analyse von 54 Vorlagen seit Juni 2008 erhalte ich für beide Initiativen klare Ablehnungen. Continue reading