Alles wettet auf Viola Amherd

Seit dem letzten Abstimmungssonntag wetten die TeilnehmerInnen auf dem Prognosemarkt von 50plus1 auf die Bundesratswahlen. Spannend ist dabei vor allem die Wahl der Nachfolge von Doris Leuthard. Interessanterweise gilt auf dem Prognosemarkt Viola Amherd als klare Favoritin gegenüber Heidi Z’graggen. Seit der Eröffnung des Marktes wurde die Wahrscheinlichkeit, dass Frau Amherd die Wahl gewinnen wird, bei über 50% gehandelt (Siehe Abbildung). Daran hat sich auch nichts geändert als die SVP bekannt gegeben hat Frau Z’graggen zu unterstützen. Inzwischen bezahlt man für eine “Aktie Amherd” 85 Spielfranken. Dies entspricht einer Wahlwahrscheinlichkeit von 85%.


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Composition du Conseil fédéral, vers un gouvernement à 5 partis ?

Le 5 décembre prochain, l’élection du Conseil fédéral amènera deux nouveaux membres pour remplacer Johann Schneider Amman (PLR) et Doris Leuthard (PDC). Bien que cette élection signifie un renouvellement dans les membres du gouvernement, sa composition partisane restera inchangée avec deux PS, deux PLR, deux UDC et un membre du PDC.  Cette formule « magique » est en place depuis 2003 avec une dérogation entre 2008 et 2016 causée par l’éviction de Christoph Blocher (UDC) et l’élection de Eveline Widmer-Schlumpf avec la création du PBD après son expulsion de l’UDC. En 2016, l’UDC a récupéré deux sièges au Conseil fédéral avec l’élection de Guy Parmelin. Cependant, depuis 1995, les Verts se sont imposés comme cinquième parti à l’Assemblée fédérale avec une présence particulièrement marquée au sein du Conseil national. Se basant sur l’indice Gallagher sur la disproportionnalité, cet article tente de montrer que la présence des Verts au Conseil fédéral au détriment d’un siège détenu actuellement par le PLR diminuerait la disproportionnalité entre la composition partisane des chambres fédérales et celle du Conseil fédéral.

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Überschätzte Medienberichterstattung bei der Bundesratswahl

Die Berichterstattung zu Bundesratswahlen nimmt über die letzten Jahrzehnte deutlich zu. Gemäss Linards Udris, Jens Lucht und Jörg Schneider von der Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) ist die zunehmende kommerzielle Medienlogik Grund dafür. Bundesratswahlen entsprechen dieser Medienlogik, da sie es erlauben zu personalisieren und über ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu berichten. Das sagt die Theorie.
Im Fall der jüngsten Bundesratswahlen nahmen es aber die wenigsten Politikinteressierten den Medien ab, dass die Bundesratswahlen Spannung versprachen. Dies zeigt ein Blick auf die Wahlwahrscheinlichkeiten der verschiedenen Kandidaten, welche auf dem Prognosemarkt von 50plus1 seit anfangs August gehandelt wurden (siehe Abbildung). Continue reading

Pikantes zur Masseneinwanderungs-Initiative

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung. Nur einen Tag nach dem Volksverdikt vom vergangenen Sonntag warb der Bundesrat vor den Medien für eine Ablehnung der Masseneinwanderungs-Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Dabei stach ins Auge, dass gleich drei Mitglieder der Landesregierung an der Pressekonferenz teilnahmen. Damit signalisierte der Bundesrat, wie stark ihm ein Nein am 9. Februar des kommenden Jahres am Herzen liegt. In der Tat steht viel auf dem Spiel. Nach Ansicht der Gegner stellt die Forderung der Initiative, Höchstzahlen und Kontingente für Aufenthaltsbewilligungen von sämtlichen AusländerInnen einzuführen, das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union (EU) in Frage. Continue reading