Trotz Umfragen: Prognosemarkt sagt Ergebnis zum Energiegesetz zielsicher voraus

Das Energiegesetz hat einen Ja-Stimmenanteil von 58 Prozent erzielt. Der Prognosemarkt hat eine Annahme in dieser Grössenordnung seit März durchgehend vorhergesagt. Und dies obwohl die Umfragen zuletzt auf ein knappes Ergebnis gedeutet haben.


Continue reading

USR3 – Kantonsanalyse bestätigt Widmer-Schlumpf-Effekt

In den letzten drei Wochen stand Eveline Widmer-Schlumpf im Zentrum der Kampagne über die USR3. Die ehemalige Bundesrätin griff bekanntlich in die heisse Phase des Abstimmungskampfes ein, indem sie sich am 23. Januar im Rahmen eines Interviews mit dem Blick kritisch zur Vorlage äusserte. Dieses Ereignis löste ein beträchtliches Echo aus. Eine Analyse des an der Universität Zürich angesiedelten fög wies nach, dass in der Folge die bereits überdurchschnittliche Intensität der Medienberichterstattung nochmals zunahm. Continue reading

Vorhersage Unternehmenssteuerreform III


Continue reading

Hintergrund zum heutigen TA-Artikel über die USR3

In der heutigen Ausgabe des Tages-Anzeigers ist ein informativer Artikel mit dem Titel ‘Die grosse Überforderung‘ zur ausgesprochen komplexen Unternehmenssteuerreform III erschienen. Darin erwähnt Daniel Foppa, der Autor des Beitrages, eine Nationalfonds-Studie, die im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes NCCR Democracy an der Uni Zürich durchgeführt wurde. Deren Hauptresultate wurden 2011 in einen von Hanspeter Kriesi herausgegebenen Band publiziert. Continue reading

Umfragewerte über hohe Zustimmung der SP-Wählerschaft verändern Prognosen zur USR III nicht

Am 1. Januar hat der SonntagsBlick Umfragewerte zur USRIII publiziert. Es handelt sich dabei um Zustimmungswerte von SP-Wählern zu drei Zeitpunkten seit Mitte September. Die Umfrage wurde gemäss SonntagsBlick im Auftrag von Economiesuisse von gfs.bern durchgeführt. Die Umfragewerte zeigen für die SP-Wähler einen Trend zum Ja bei Abnahme der Unentschiedenen und des Nein-Lagers. Die Werte sollen zeigen, dass die SP ihre Wähler nicht von ihrer Parteiparole überzeugen kann, sondern dass selbst diese ins Ja-Lager wechseln. Continue reading

Ist die dritte Generation links?

Am 12. Februar des nächsten Jahres hat die Schweizer Stimmbevölkerung über eine Vorlage zu befinden, die eine erleichterte Einbürgerung für AusländerInnen der dritten Generation vorsieht. Bei solchen Vorlagen wird jeweils der Vorwurf erhoben, dass die Linke ihr Wählerpotential vergrössern wolle. Es ist davon auszugehen, dass die Contra-Seite dieses Argument im Abstimmungskampf verwenden wird. Wie steht es nun um die politischen Einstellungen der 3. Generation? 50plus1 stellt empirische Ergebnisse vor. Continue reading

Wissen und Stimmentscheid bei AKW-Volksinitiativen: Ein Blick in die Vergangenheit

Am 27. November stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Atomausstiegsinitiative der Grünen und ihrer Verbündeten ab. Die Vorlage fordert im Wesentlichen, dass die bestehenden Kraftwerke nach maximal 45 Jahren vom Netz gehen und dass keine neuen AKWs betrieben werden dürfen. Bemerkenswert ist dabei, dass im Rahmen des nächsten Urnenganges auf eidgenössischer Ebene keine weiteren Abstimmungen anstehen. Wie eine Analyse von Prof. Hanspeter Kriesi (EUI Florenz) suggeriert, dürfte dieser Umstand die Meinungsbildung der StimmbürgerInnen ganz erheblich beeinflussen. Ein Blick in die Vergangenheit legt jedenfalls den Schluss nahe, dass diese Konstellation sowohl den Kenntnisstand über die Vorlage als auch den Ja-Anteil erhöhen dürfte. Continue reading

Stimmen Secondos gegen Ausländer?

Dank einer neuen Umfrage gibt es zum ersten Mal Evidenz zum Abstimmungsverhalten von Personen mit Migrationshintergrund bei einer ausländerpolitischen Vorlage. Die Umfrage weist darauf hin, dass das Abstimmungsverhalten von Personen mit und ohne Migrationshintergrund bei ausländerpolitischen Vorlagen ähnlich ist. Continue reading

Ecopop: It was the immigration, stupid!

Die Originalität der am 30. November deutlich verworfenen Ecopop-Initiative war im Umstand zu sehen, dass die geforderte Zuwanderungsbeschränkung auf eine ökologische Wachstumskritik zurückging. Aufgrund dieser Kombination drängte sich die Frage auf, wie stark die Zustimmung zu dieser Vorlage auf fremdenfeindlichen und auf ökologischen Motiven beruhte. Die soeben publizierten Ergebnisse der VOX-Analyse zum eidgenössischen Urnengang vom 30. November lassen an Deutlichkeit wenig zu wünschen übrig. Continue reading

Die Vorgängerin der Ecopop-Initiative

Am 30. November befindet die Schweizer Stimmbevölkerung über die sogenannte Ecopop-Initiative. Das Volksbegehren enthält zwei Hauptforderungen. Erstens soll die jährliche Nettozuwanderung auf maximal 0,2% der ständigen Wohnbevölkerung begrenzt werden. Zweitens verlangt die Initianten, dass 10% der Gelder, die der Bund im Rahmen seiner Entwicklungshilfe ausgibt, für Massnahmen der Familienplanung eingesetzt werden. Die Originalität der Initiative ist darin zu sehen, dass der geforderten Zuwanderungsbeschränkung eine ökologische Wachstumskritik zu Grunde liegt. Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, so sticht eine Vorlage ins Auge, die eine ähnliche Stossrichtung verfolgte. Continue reading